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Kunsthalle Bern
Vernissage, Freitag 21. Sept. ab 18 Uhr Ausstellung 22. September – 2. Dezember 2018

Independence

Welche Unabhängigkeit wird hier erklärt? Ist es die Unabhängigkeit von der Kunsthalle, die einen ausstellt, vom Markt oder ganz allgemein von den Zwängen des in der Welt Seins? Unabhängigkeit in der Kunst meinte lange Zeit den Freiraum künstlerischen Schaffens. Sie sei finanziell unabhängig, das hiess, sie könne mehr oder minder tun und lassen, was sie wollte. Künstler*innen verkörperten lange Zeit die Projektionsfläche eines von vielen Zwängen losgelösten Lebens. Von dieser Wunschvorstellung, sie seien die, die sich die Freiheit nehmen, die man sich als bürgerliches Subjekt nicht traut, wurde sich aber relativ bald verabschiedet. Erst thematisierten die Künstler*innen eine Weile mit fast masochistischem Selbstgenuss die Zwänge ihrer Institutionen und dann wurde alles prekär. Auf Dauer ging beides nicht gut. Sich ständig die Freiheit zu nehmen, auf die Unfreiheit der eigenen Situation zu zeigen, roch ab einem gewissen Punkt nach bezahlter Kritik. Und die Rede über die eigene Unsicherheit läuft Gefahr, auf hohem Niveau zu klagen, während die Stimmen der wirklich Armen unhörbar bleiben. Die/der Künstler*in dieser Ausstellung bleibt vorerst ungenannt. Als Besucher*in kann ich mich fragen, ob es sich lohnt, zur Eröffnung zu reisen, wenn unklar bleibt, wer sich dahinter verbirgt. Für die/den Künstler*in kann es hingegen eine mögliche Freiheit bedeuten, anstelle des Eigennamens die Ausstellung in den Vordergrund der Bewerbung zu rücken. Verkörpert der Name ein Versprechen oder lässt etwas Bestimmtes erwarten, so kokettiert selbstgewählte Anonymität mit der Verführung durch den Reiz des Geheimnisvollen. Inkognito-Strategien provozieren aber umso mehr die Paparazzi.

> www.kunsthalle-bern.ch

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